„Herzlich willkommen in der profine-Familie!“ So begrüßt der Geschäftsführende Gesellschafter Peter Mrosik die neuen Azubis bei dem Kunststoffriesen in Pirmasens und Berlin. Und das gleichzeitig an beiden Orten: Mrosik wird per Video bei den Einführungsveranstaltungen der Azubis zugeschaltet. Durch Corona müssen Unternehmen auch an diesen Stellen kreativ werden.
Das ist allerdings nicht das Einzige, was bei profine virtuell läuft: Es gibt beispielsweise auch einen Interaktiv-Schulungsraum. Eine am Ausbildungsrahmenplan orientierte Software sorgt hier für maßgeschneiderte Inhalte – und das nicht erst seit der Pandemie.
Die Chemie in der Familie muss passen
„Vielen Dank, dass Sie sich bei Ihrer Berufswahl für uns entschieden haben“, freut sich Mrosik in der Videoschalte. Und betont gleichzeitig, dass die Ausbildung erst der Anfang des Berufslebens bei profine sein soll.
Denn das Unternehmen legt Wert darauf, seine Stellen für ausgebildete Fachkräfte aus den eigenen Reihen zu besetzen. Deshalb bildet der Betrieb derzeit insgesamt 147 junge Menschen aus. Der Großteil von ihnen ist in Pirmasens beschäftigt.
Die 55 neuen Azubis haben nun einen Unternehmensrekord geknackt: So viele wie 2020 haben noch nie bei dem Anbieter von Kunststoffprofilen für Fenster und Türen angefangen.
Sie haben sich gegen Hunderte Bewerber durchgesetzt.
Andreas Langner ist Leiter der Personalentwicklung. Er verrät, worauf es bei profine ankommt: „Schulnoten und der Einstellungstest sind das eine. Unter dem Strich ist uns aber der persönliche Eindruck am wichtigsten“, betont er. „In der Ausbildungsabteilung sind wir wie eine kleine Familie – und die neuen Azubis sollen ein Teil davon werden.“
Spannende erste Wochen
Damit das funktionieren kann, müssen die Azubis den Betrieb aber erst einmal kennenlernen. Dazu diente die erste Ausbildungswoche. Ein paar Impressionen davon findet ihr hier.
Die technikversierten Azubis – wie beispielsweise Verfahrensmechaniker – starten danach in ihre Grundausbildung. Hier sollen sie zunächst das nötige Geschick und Know-how aufbauen, bevor sie in die Fachabteilungen wechseln.
Die Azubis aus dem Kaufmännischen können schön früher in ihre Heimat-Abteilungen. Trotzdem müssen auch sie natürlich ihr Handwerkszeug lernen und sich auf dem Laufenden halten: Dazu besuchen die Azubis regelmäßig Schulungen, um ihre SAP- und Excel-Kenntnisse zu polieren.